Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Denn sooft ich ihm auch drohe, muss ich doch seiner gedenken; darum bricht mir mein Herz, dass ich mich seiner erbarmen muss, spricht der HERR.
Jeremia 31,20
So liegt es nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
Frau Hofmann, 31 Jahre alt, ist in Würzburg aufgewachsen und wollte schon als Kind ins Ausland und mit Waisenkindern arbeiten. Sie studierte deshalb Sozialpädagogik.
Während der letzten Schuljahre und des Studiums hatte sich einiges verändert: Sie fand zu vertrauenden Glauben an Jesus Christus, der seitdem ihr Leben prägt. Die Liebe, die sie von Gott erfahren hat, gibt sie heute an Menschen weiter, die diese noch nicht kennen.
Ihr Herz schlägt für den Würzburger Stadtteil Zellerau mit seinen sozialen Problemen. Sie begann mit „Lighthouse“ – d.h. Lichthaus – eine abenteuerliche, christliche Sozialarbeit mit Kindern und Familien – Menschen, die andere als „Randgruppe“ bezeichnen. Kinderbetreuung, Hilfe bei Hausaufgaben, Behördengänge, Freizeitangebote, Unterstützung von Alleinerziehenden usw. bestimmen den Alltag.
Ein junger Mensch mit einer beeindruckenden Lebensvision!
Welche Rolle spielt Globalisierung für Christen? Können gerade auch sie Einfluß nehmen?
Herr Rosema ist seit 1989 bekennender Christ und jetzt Projektleiter einer internationalen Hilfsorganisation – zuständig für Israel, Gaza und Westbank. Er unterstützt Holocaustüberlebende, Einwanderer und Flüchtlinge. Der Nahe Osten mit Israel nimmt als Brennpunkt eine Schlüsselrolle für unsere Zukunft ein.
Ein übernatürliches Erlebnis ließ Herrn Rosema zunächst in den Okkultismus geraten. Die darauf folgende Firmenpleite und ein Krankenhausaufenthalt führten zur Begegnung mit dem lebendigen Gott.
Gottes Reden führte zu Entscheidungen außerhalb menschlicher Logik, die sich später gegen alle Erwartungen bestätigten. Auch in Schicksalsschlägen erkannte Herr R. Gottes Wirken, auch in dem vermeintlich sinnlosen Tod seines Sohnes bei der Geburt.
René Harkins, geboren 1960, aufgewachsen in Hessen, ist verheiratet und stolzer Vater einer Tochter namens Hannah. Gemeinsam mit seiner Frau Nicole leitet er in Fulda eine private Sprachschule für Kinder und ist mit einem Lehrauftrag in evangelischer Religion an einer öffentlichen Schule tätig.
Was ist echtes Leben? Wie kann ich es finden? Was kann den Schrei im Herzen nach etwas Tieferem, nach etwas Verlässlichem und Wahrem beantworten?
René Harkins gibt uns an diesem Abend Einblick in seine ganz persönliche Geschichte, einer Suche nach Antworten auf diese Fragen. René, der bereits als Jugendlicher in Kontakt mit harten Drogen kam, erzählt von den Stationen seines langen Weges – hinaus aus der Sucht und hinein in ein echtes Leben. Dieser Weg führte ihn in mehr als 20 Länder zu Yogameistern, Gurus, New-Age-Gemeinschaften und zu den großen Weltreligionen. 15 Jahre lang war er auf der Suche.
Die Antworten fand er schließlich, wo er sie zuerst gar nicht vermutet hatte … daraufhin geschah eine fast unglaubliche Lebenswandlung.
Herr Bernd Trützschler, geboren 1954, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Zusammen mit seiner Frau Monika führt er in Auerbach/Vogtland eine Bäckerei in zweiter Generation.
Herr T. erlernte den Beruf eines Bäckers. Unzufriedenheit mit den Verhältnissen in der DDR und Fernweh nach dem „Goldenen Westen“ beschäftigten sein Denken. Fluchtpläne führten während des Wehrdienstes zu einem halbjährigen Gefängnisaufenthalt bei der „Stasi“.
Eine Bibelstelle war in dieser Zeit hilfreich und weckte sein Interesse. Gottesdienstbesuchen in der Kindheit folgte eine „normale“ Jugendzeit. Auf einer Jugendfreizeit 1976 entschied er sich erneut für den Glauben und war 10 Jahre als Jugendleiter der Gemeinde tätig.
Mit der Wende kam dann alles anders: Unvorstellbare berufliche Möglichkeiten, jedoch die Problematik der freien Marktwirtschaft.
Die Ehefrau Monika T. berichtet über die besonderen Schwierigkeiten der Eltern im Zusammenhang mit ihrer Geburt.
Untertitel: „Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen, gehört und erlebt haben.“ (Apg 4,20)
Auf dem Höhepunkt eines erfolgreichen Lebens als Niederlassungsleiter für Mess- und Regeltechnik, 10 Jahre vor dem Ruhestand (1986), erkannten Rita und Robert Stuhldreier, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Zu viele unerwartete Dinge wollten das Glück trüben. Rita als Mutter von 2 Söhnen war immer kränklich und litt an einer nicht heilbaren Stoffwechselstörung, zu der noch ein schwerer Bandscheibenvorfall kam.
An diesem Tiefpunkt ihres Lebens griff Gott ein. Sie wurde auf übernatürliche Weise geheilt. Seitdem kann sie ein normales Leben ohne Diät führen.
Diese Wende veranlasste auch ihren Mann, seine Lebensphilosophie zu ändern. Er entschied sich ebenfalls für ein Leben unter der Herrschaft von Jesus Christus.
Gestörte Beziehungen im beruflichen, familiären und ehelichen Bereich änderten sich.
Herr Bailey, 1935 in England geboren, jetzt wohnhaft in Niestetal bei Kassel, arbeitete nach dem Studium der Argrarwissenschaft in Kanada für einen großen Ölkonzern, flog später für die Kanadische Luftwaffe und leitete ab 1959 in Kenia eine Kaffee- und Teeplantage. Heute ist er Geschäftsführer einer Firma für Spezialpumpen. Außerdem vertreibt er Naturprodukte zur Gesundheitsförderung.
Mit 19 Jahren hatte er eine überwältigende Gotteserfahrung: Seine Schwester starb an Hirnhautentzündung, verzweifelt schrie er zu Gott und 10 Minuten nach Feststellen des Todes durch den Arzt kam sie wieder ins Leben zurück, stand auf und war vollständig geheilt. Dieses Erlebnis war ohne Wirkung auf sein bisheriges Leben.
Erst das Scheitern seiner Ehe und die Scheidung 1987 führten zu einer tiefen persönlichen Krise mit 2 Selbstmordversuchen. Darauf suchte er gezielt die Hilfe Gottes des Vaters und stellte sein privates und geschäftliches Leben total um. Der Bericht über seine erlebte Freiheit und Hilfe in Notsituationen kann eine Hilfestellung in Lebenskrisen sein.
Herr Hans-Dieter Schaper, 54 Jahre alt, ist Inhaber einer Agentur für Rundfunkwerbung.
Er ist mit seiner Frau Gudrun (46 Jahre) seit über 25 Jahren verheiratet. Gemeinsam haben sie 6 Kinder, zwischen 7 und 24 Jahren.
Nach erfolgreichem Studium und Start mit einem Traumjob kam für Herrn Schaper alles anders als erwartet. Seine Karriereträume zerplatzten.
Seine Frau – gleichzeitig in der Krise – konnte sich aufgrund starker Ängste kaum noch frei bewegen.
Auf der Suche nach einem Ausweg kamen sie zu dem Wendepunkt ihres Lebens.
Heute arbeiten sie u.a. im Heilungsdienst ihrer Gemeinde mit. Das Lebenszeugnis kann Ratsuchenden eine Hilfe sein. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit für Gespräch und gemeinsames Gebet.
Herr Oberstudienrat Schubert ist 61 J., verheiratet, Vater von drei Söhnen, katholisch, Bauingenieur und seit 25 Jahren Berufsschullehrer an der Don-Bosco-Berufsschule für lernbehinderte und verhaltensauffällige junge Menschen in Würzburg. Auch in seiner Lehrertätigkeit erlebte er außergewöhnliche Heilungswunder mit Schülern.
Nebenberuflich ist er Chapterleiter in Würzburg, ehrenamtlicher Mitarbeiter von zwei Missionswerken, gehört der Evangelischen Allianz an, lehrt in verschiedenen Kirchen und geistlichen Gemeinschaften über die Vorteile eines Christen, der Gottes Liebe kennen gelernt hat.
Sie suchen Hilfe in Lebensfragen und
- wollen am liebsten noch einmal neu anfangen,
- fragen sich, ob man den fernen Gott auch heute noch nahe erleben kann?
Dann kommen Sie!
Nach der Veranstaltung stehen der Referent und das Chapterteam für Gespräch oder Gebet zur Verfügung.
Frau Erika Kern aus Eichenzell bei Fulda, geb. 1958, gelernte Masseurin, Mutter von drei erwachsenen und zwei schulpflichtigen Kindern hatte eine Kindheit, geprägt von Ablehnung, Gewalt und Missbrauch. Auf der Suche nach Glück kam es bereits mit 14 Jahren zu Männerbeziehungen, Alkohol, Zigaretten, leichten Drogen und Okkultismus.
Mit 17 entscheidet sie sich für ein Leben mit Christus. Sie und ihr Mann erziehen die Kinder bewusst christlich. Als Heranwachsende entscheiden sich drei Söhne für eigene Wege: extremer Alkoholismus, Nikotin, Aggressivität in Haus und Schule, satanische Musik, Gewalt, Kriminalität, Rechtsradikalismus, Diebstahl… Eine Tochter erleidet einen Unfall mit Hirnschädigung.
Frau K. will den Kindern ihre eigenen Jugenderfahrungen ersparen und vor falschen Wegen bewahren. Gleichzeitig erlebt sie im Dauerkonflikt ihre Mitschuld: ängstliches Festhalten der Kinder, mangelndes Vertrauen, auch auf Gott, der letztlich alleine vor Bösem bewahren kann. Erst das Loslassen der Kinder im gläubigen Vertrauen bringt die Wende.
Ein wertvoller Lebensbericht für alle „Leidgeprüfte“:Väter, Mütter, Kinder…
Elke und Klaus Kummer aus Würzburg, beide Jahrgang 1939 und von Beruf Diplomingenieur für Architektur. Sie sind seit 40 Jahren verheiratet, haben drei erwachsene, verheiratete Kinder und sechs Enkel.
Herr Kummer war von 1977-1989 Leiter der Bauverwaltung in Aschaffenburg. In der Zeit danach bis zur Pensionierung war er hauptberuflich einer der drei Geschäftsführer des „Marburger Kreises“. Es handelt sich dabei um eine Arbeitsgruppe engagierter Christen aus verschiedenen Konfessionen und Berufen im deutschsprachigen Raum.
Sein Leben wurde über einen längeren Zeitraum hinweg von einer Depressionserkrankung überschattet. Er wird darüber berichten und aufzeigen, wie er herausgeführt wurde. Zur Zeit ist er Vorsitzender einer Stiftung für sozial benachteiligte und vernachlässigte Kinder.
Frau Kummer widmete sich nach kurzer Berufstätigkeit ihrer Familie und daneben dem Hobby der Malerei. Sie war und ist in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert.